2008/11/17

So langsam wird es Sommer.

nachdem der wellengott uns in der poverty bay etwas im stich gelassen hatt. haben wir uns wieder richtung westküste auf den weg gemacht. von gisborne über mahia nach napier und hastings. zwei schicke städchen im weinbauzentrum der nordhalbkugel. wir haben eine nacht in ocean beach verbracht und sind dann weiter richtung landesinnere hinüber nach palmerston north. auf dem weg dahin ging es für einen kurzen abstecher in den ruhaine forest park wo wir einen vermeintlich kleinen kurzen track laufen wollten. die wanderung entpuppte sich aber als recht anstrengende kletterei durch dichtem regenwald und fast 1000 höhenmeter. puhh. die anstregungen lohnen sich hier aber, da man in wirklich fast unberührter natur unterwegs ist und die spezielle flora und fauna immer wieder für wunderschöne bilder sorgt. apropo bilder. beim anschliesenden versuch eine klamm zu erkunden wo angeblich eine glühwurmhöhle zu finden sein sollte, lies ich doch glatt meinen fotoapparat in den bach fallen. tja dat ding scheint hinüber zu sein. fotos gibt es erst wieder ab dem 10 dezember wenn antje endlich nachgereist kommt. nach der kletterei haben wir uns schnellsten auf den weg nach taranaki gemacht den der forecast sah vielversprechend aus. seit dem 11. sind wir auch wieder in der gegend zwischen new plymouth und opunake und hatten eine woche wirklich guten surf. kumera patch ist gelaufen und ich hatt dort wirklich gute und vor allem laaange wellen. graveyards hatt auch zwei tage guten surf beschert und der point sky williams wurde auch gesurft. am freitag lernten wir im butlers reef ne local kennen, der uns für den nächsten tag versprach uns früh morgens abzuholen. als um 7 noch niemand erschienen war hatten wir schon die hoffnung wir könnten ausschlafen. nix da. kurz vor 8 kreuzte der typ auf lud uns in seinen van und die wellensuche ging los. wir sind dann in arawatha ins wasser gehüpft und hatten ne überraschend gute session. ja auf die kiwis ist verlass. ich bin ab dem 20. hier in oakura bei einer family als woofer eingebucht und steffen fährt allein auf die südinsel. bleibe bis zum 4.-5. dezember hier und hohle dann in wellington das auto ab. hoffe mal das sich taranaki von seiner besten seite zeigt.

servus.

2008/11/06

East.

Unten der Mount Taranaki
ich hab mir ja vorgenommen jede woche mal was in den blog zu schreiben. da ich momentan aber als bewohner eines toyota vans nicht gerade oft in der nähe der zivilisation bin, gestalltet sich dies doch unerwartet schwierig.
da wir aber wieder mal ne dusche gebrauchen konnten haben wir uns im flying nun backpackers in gisborne einquartiert. da kann man mit dem bus stehen und die einrichtung nutzen. duschen, wäsche waschen und kochen, in räumen sitzen, andere menschen sehen und toiletten mit spülung benutzen. im gegensatz zum hervoragend auf strandbehwoner eingestellten taranaki läst die povertry bay mit plumsklos und nicht trinkbaren wasser in den strandtolietten den ambitionierten traveller etwas im regen stehen.
nachdem das wetter auf der westseite uns sehr zu schaffen machte entschlossen wir uns nach osten zu fahren. von new plymouth über tamaruni nach turangi der hauptstad der
forellenangler, welche sich am fusse das tongarionationlaparks befindet. dort zwei tage pause und mal schnell die tongariocrossing gelatscht. ein track der einen auf 17 km über zwei vulkane führt. was hierbei zu erwähnen wäre ist die tatsache das man sich auf weltberühmten grunde bewegt. jene vulkane dienten in herr der ringe als kulisse für modor.
der weg bietet zweifelsohne eine imposante kulisse wenn man den glück mit dem wetter hatt. welches sich hier schnell änderen kann. neuseeland ist sowiso sehr wechselhaft. ständig zieht irgendein tiefdruckgebiet über das eiland. der track wird als die schönste tagestour in NZ verkauft. man muss aber sagen das die kiwis es wirklich verstehen ihre naturschönheiten zu verkaufen. marketing halt.
danach auf ans meer hinüber nach gisborne. die kürzeste strecke führt über taupo nach waiora. das besondere an dieser strecke sie führt durch das grösste waldgebiet auf der nordinsel und hatt 105 km keine asphaltdecke. wir sind die teilweise bei nacht gefahren und mussten im tiefsten urwald ständig opossums ausweichen. pro 10 km trift man ca. 1 dieser possierlichen tierechen. die bleiben auch auf der strasse sitzen und machen kein anstalten den weg frei zu geben. wir haben es aber nicht fertiggebracht eins totzufahren. jeder kiwi hätte bestimmt alle niedergefahren, ist doch das opossum die grösste plage hier. schätzungsweise 70 millionen (40mill. schafe, 4 mill. menschen) fressen sich durch die laubbäume. seit nunmehr 4 tagen hängen wir hier in gisborne rum und surfen uns den arsch weg. ich finde die breaks hier nicht ganz so gut wie in taranaki da es leider, leider ,leider wenige points gibt und relativ viele leute im wasser sind. aber der surf ist gut.
see ya!